• Afrikanische Märchen & Musik
  • Oktober 2026
  • Flugblatt: Link

Musik und Märchen verbinden alle Kulturen

Wann: Samstag, 2. Mai 2026, um 19:30
Wo: Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart-Mitte
Eintritt: 15€, Grundschüler: 5€

Die Plätze sind auf ca. 60 begrenzt, Reservierung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Ursula Branscheid-Kouyaté erzählt afrikanische Märchen auf Deutsch und Französisch, begleitet von ihren Musikern: Kandara Diebaté von Senegal (Kora: afrikanische Harfe) und Mamadi Kouyaté  von Mali/Guinea (Balafon: afrikanische Marimba).

Märchen: z.B.

Der Affe, der König der Tiere werden wollte Mali Sadjo, l’hippopotame
Der Mann, der auf seine Frau hören sollte La princesse vaniteuse
Hase und Hyäne zu Besuch beim Löwen La hyène et les filles courageuses
Der Zaubervogel (Nelson Mandela)  

Für Kinder und Erwachsene
Da die Kinder nicht so lange stillsitzen können, singen wir zwischendrin Mitmach-Lieder über Afrika. Dabei lernen die Kinder spielerisch etwas über die Geografie oder die Rohstoffe Afrikas.

Analyse/Raten:
Alle Märchen haben ein Pendant bei den deutschen oder französischen Märchen. Wir raten mit den Kindern und Erwachsenen, welchem Grimm’schen Märchen das afrikanische entspricht.
Denn da die Wünsche, Fantasien und Hoffnungen aller Menschen gleich sind, entstanden immer wieder gleiche Märchen-Motive. Märchen dienen somit der Völkerverständigung und beugen Rassismus vor.


Ursula Branscheid-Kouyaté studierte zunächst Jazz-Schlagzeug in Bern und München, widmete sich dann der afrikanischen Musik und den Instrumenten Kora, Balafon und Gesang sowie Afro-Tanz.
Nach 30 Reisen nach Westafrika schrieb sie 6 Lehrbücher über diese Instrumente und unterrichtet an Volkshochschulen und Musikschulen im Raum Stuttgart / Tübingen. Auftritte in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen.
Seit 2015 bietet sie die Projekte „Afrikanische Märchen & Musik“ und „Afrika spielerisch erfahren“ erfolgreich in Schulen und Kitas an. TV-Auftritt in Deutschland und Guinea.

Kandara Diebaté (Senegal) Als Griot-Kind wurde er früh in das Kora-Spiel und Singen sowie in die Geschichten, Legenden und Mythen seines Landes eingewiesen. Er hat bis zum Jahr 2000 im Senegal Kora und Soruba-Trommeln gespielt und gesungen sowie an der Grundschule in Dakar Unterricht für Theaterspiel und traditionelle Lieder für Kinder der 5.–6. Klasse gegeben. 1995-1996 spielte er in einer Theater-Gruppe im Südsenegal und gewann mit seiner Gruppe den 1. Preis beim landesweiten Wettbewerb in Dakar.
Nach seinem Umzug nach Deutschland 2001 hat er neben seinen zahlreichen Workshops für Djembé, Kora und afrikanischen Gesang an Volkshochschulen und Schulen 2007/2008 auch an Konzerten in Kanada (Festival „Nuit d’Afrique“ Montreal) und 2024 an der 4-monatigen Tournee mit dem chinesischen Staatszirkus teilgenommen.
Seit 2015 gehört er zu der Gruppe für „Afrikanische Märchen & Musik“.

Mamadi Kouyaté (Mali/Guinea) hatte ab dem 7. Lebensjahr Balafon-Unterricht bei seinem Großvater und Onkel. Seine Familie besitzt das Ur-Balafon (UNESCO-Weltkulturerbe) von 1205. Er stammt in direkter Linie vom 1. Balafon-Spieler Bala Fasséké Kouyaté aus dem 13. Jh. ab. Ab dem 12. Lebensjahr spielte er bei traditionellen Zeremonien und diversen Vorführungen vor Politikern.
Nach seinem Umzug nach Deutschland 2014 hat er neben Hunderten von Konzerten von Bremerhaven bis in die Schweiz auch Workshops in den Volkshochschulen Tübingen, L.-E., Nürtingen, Leonberg, Inzigkofen, Burg Fürsteneck u.a. gegeben. Seit 2015 gehört er zu der Gruppe für „Afrikanische Märchen & Musik“, sowie seit 2023 zur Gruppe und zum Projekt „Afrika spielerisch erfahren“.