













Anfang Februar hat das Ehepaar Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth (Pädagogische Hochschule Heidelberg) ihr Buch vorgestellt: “Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! - Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit (1945 – 1963)”.
Sie haben Jahre lang recherchiert, Interviews geführt und Lebensgeschichten gesammelt. Sie präsentierten spannende und rührende Lebensgeschichten von binationalen Paaren der Nachkriegszeit.
Der Zuspruch für unseren Salon war sehr gut und die Diskussion war lebendig, was vielleicht auch daran liegt, dass es in Stuttgart recht viele Paare gibt, die in einer ähnlichen Situation sind.
Das Buch ist im Verlag Springer Fachmedien erschienen, Wiesbaden, 2024, Preis 32,99 €.
Die französische Version « Comme s´il n´y avait pas assez de Français ! Histoire de familles de couples franco-allemands de l´après-guerre (1945-1963) » wurde 2023 bei der Editions MAïA, Paris, 2023, verlegt. Preis 20 €.


Am 14. Dezember war bei Stollen und Weihnachtsplätzchen die politische Lage in Frankreich das Thema. Warum ist es so schwierig, eine handlungsfähige Regierung zu bilden? Entspricht die Verfassung der Fünften Republik noch den heutigen Bedürfnissen? Und wie ist die Stimmung in der Bevölkerung? das Thema brannte den zahlreichen Salon-Gästen unter den Nägeln, die Diskussion war sehr lebendig.


Am 12. Oktober ging es im Salon um die große Ausstrahlung nach Württemberg, die das kleine Städtchen Montbéliard an der burgundischen Pforte hatte, das 450 Jahre zum „Ländle“ gehörte. Daran Schuld waren vor allem Studenten von dort, die in Tübingen studierten. Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie zu „Keimträgern“ revolutionärer Ideen. Wahrscheinlich infizierten sie nicht zuletzt Hegel, Hölderlin und Schelling, die damals in Tübingen studierten.
Kindliche Zweisprachigkeit ist nicht selbstverständlich. Das war das Thema unseres Salons am 6. Juli. Sobald das Kind in einer einsprachigen Umgebung wie zum Beispiel dem Kindergarten ist, wird eine Sprachen die starke Sprache. Entsteht dann ein Ungleichgewicht zwischen den Sprachen? Was bedeuten Sprachmischungen in der frühen Phase des Spracherwerbs und warum lehnen manche Kinder die „andere“ Sprache des Vaters oder der Mutter ab? Darüber wurde mit Studierenden, Eltern, und Lehrkräften bei einer „table ronde“ angeregt diskutiert.