Alle Veranstaltungen
Hier können Sie alle Veranstaltungen als Liste finden.
- Details
- Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
- Öffentliche Debatte - Salon
- Dezember 2025
- Flugblatt: Link
Deutsch-Französischer Salon

Wann: Sonntag, 14. Dezember 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: Frei (um Spenden wird gebeten).
Wir laden unsere Freunde und Förderer zu Stollen und Weihnachtsplätzchen ein, Kaffee kann an der Theke bestellt werden.
Im Salon des Fördervereins Deutsch-Französischer Kultur am 14. Dezember werden wir über die politische Lage in Frankreich diskutieren.
In diesem Jahr ist die dritte Regierung Frankreichs gestürzt worden. Früher gab es in der Assemblée nationale einen linken und einen rechten Block. Jetzt sind die Parteien zersplittert, anscheinend nicht in der Lage eine Regierungskoalition zu bilden.
In der Assemblée nationale sitzen 577 Abgeordnete. Davon gehören 123 zum RN (Rassemblement national, extreme Rechte) und 77 zu La France insoumise (linke Partei von Jean-Luc Mélenchon). Es bleiben immer noch 377 Abgeordnete, die eine Regierungskoalition unterstützen könnten. Jedoch kommt keine stabile Mehrheit zustande. Warum ist es so schwierig?
Sollte die Verfassung der Fünften Republik modernisiert werden? Entspricht die Verfassung der Fünften Republik den heutigen politischen Verhältnissen?
Und welche Auswirkungen hat der Paragraph 49.3 der Constitution, der der Regierung erlaubt, Gesetze ohne Abstimmung im Parlament durchzusetzen, was allerdings ein Misstrauensvotum zur Folge haben kann.
Wie ist die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung? Nur noch 17% der Wähler sind mit der Politik des Präsidenten einverstanden.
Wir freuen uns, Sie/Euch begrüßen zu dürfen.
Einführung und Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot (1. Vorsitzende)
- Compte-rendu/Carte postale: Debatte: Was ist in Frankreich los?
- Details
- Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
- Débat public - Salon
- Décembre 2025
- Prospectus: Link
Salon franco-allemand
Quand: Dimanche 14 décembre 2025
Où: Centre culturel Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Entrée: Libre (mais une participation serait la bienvenue).
Petits gâteaux de Noël et Stollen vous attendent. Le café peut être commandé au comptoir.
En cette fin d´année notre association Förderverein Deutsch-Französischer Kultur propose un salon de discussion et d´échanges sur la situation politique actuelle en France.
Au cours de cette année trois gouvernements se sont succédé. L´Assemblée nationale n´est pas en mesure de mettre en place une majorité capable de gouverner. Autrefois il y avait un bloc de gauche et un bloc de droite, à présent les blocs sont fracturés en petits partis se méfiant les uns des autres.
577 députés siègent à l´Assemblée nationale. 123 font partie du Rassemblement national (extrême droite) et 77 sont dans la France insoumise, parti de gauche avec lequel le Parti socialiste a pris ses distances. Les 377 autres députés pourraient Instaurer une majorité …
Pourquoi est-il si difficile de s´entendre pour former un gouvernement ?
La constitution de la Vème République devrait-elle être modifiée et modernisée ? Est-ce qu´elle correspond encore au contexte actuel ?
Quels sont les effets de l´article 49.3 de la Constitution qui permet au gouvernement de faire passer en force une loi sans accord de l´Assemblée nationale ?
Comment réagit l´opinion publique ? La popularité d´Emmanuel Macron a considérablement baissé à 17%.
Nous nous réjouissons de vous rencontrer à notre salon.
Présentation : Catherine Gebhardt-Bernot (FDFK)
- Bericht/Postkarte: Debatte: Was ist in Frankreich los?
- Details
- Thema: Gemeinsame Geschichte: von K. zu F.
- Vortrag - Salon
- Oktober 2025
- Flugblatt: Link
Bild: Lea Kontak für Philosophie Magazin
https://www.philomag.de/artikel/die-philosophen-wg
Deutsch-Französischer Salon
Wann: Sonntag, 12. Oktober 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Im Jahr 1397 kam ein kleines Ländchen, das südlich von Belfort in der burgundischen Pforte liegt, durch Heiratspolitik zur Grafschaft Württemberg. In Veröffentlichungen zur württembergischen Geschichte wird es allgemein Mömpelgard genannt. Es hieß aber Montbéliard, denn dort wurde hauptsächlich Französisch gesprochen. Als sich im Mittelalter und in der frühen Neuzeit die nationalen Kulturen bildeten, war das wichtig, denn „die Sprache ist das Haus des Seins", schreibt Martin Heidegger.
Um 1600 war Montbéliard eine Schleuse für humanistische und barocke Literatur aus Frankreich. Dort wurden staatsrechtliche Traktate, aber auch Ritter- und Schäferromane aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, gedruckt und dann in Deutschland verbreitet. Und von 1780 bis 1800 war die württembergische Exklave Einfallstor aufrührerischer Gedanken. Studenten brachten von Montbéliard Ideen der französischen Revolution nach Tübingen und ins dortige Stift, wo diese von der Obrigkeit misstrauisch beobachtet und unterdrückt wurden. Aber viele Studenten griffen die Gedanken ihrer Kommilitonen aus Montbéliard begierig auf; nicht zuletzt die später berühmten Dichter und Philosophen, Hölderlin, Hegel und Schelling, die zu dieser Zeit in Tübingen studierten.
Einführung und Moderation: Ralf Kröner
- Bericht/Postkarte: Mömpelgard oder Montbéliard? – Einfallstor fortschrittlicher Kultur und Politik
- Fakten: Mömpelgard oder Montbéliard?
- Details
- Thema: Fr. und De. mal anders
- Podiumsdiskussion - Salon
- Juli 2025
Deutsch-Französischer Salon
Table ronde – Podiumsdiskussion
Wann: Sonntag, 6. Juli 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Wie erlernen wir unsere Muttersprache? Es ist eine der ältesten Fragen, seit Menschen über sich selber nachdenken. Wie ist es dann, wenn ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen - zum Beispiel Deutsch und Französisch - gleichzeitig erwirbt?
Zweisprachigkeit ist ein kompliziertes Phänomen und auch ein Reichtum.
mit:
- Dozentinnen des Fachbereichs Französisch der VHS-Stuttgart
- Vertreterinnen der deutsch-französischen Schulen
- École maternelle franco-allemande Georges Cuvier, Stuttgart-Riedenberg
- Ècole élémentaire franco-allemande de Stuttgart-Sillenbuch
Einführung und Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot
- Details
- Thema: Gemeinsame Geschichte: von K. zu F.
- Gespräch - Salon
- April 2025
- Flugblatt: Link
Deutsch-Französischer Salon mit Frédéric Stroh
Wann: Sonntag, 6. April 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Um an 80 Jahre Befreiung von der NS-Terrorherrschaft zu erinnern, gehen wir ins Elsass. Seit der französischen Revolution wurden in Frankreich und deshalb auch im Elsass, so lange es französisch war, homosexuelle Beziehungen zwischen Männern nicht verfolgt. Das änderte sich 1940 mit der Besatzung und Annexion des Elsass durch die Nazis.
Der Historiker und Dokumentarfilmer Frédéric Stroh hat zur Verfolgung von Minderheiten im von den Deutschen besetzten Elsass gearbeitet. Seine Doktorarbeit hat er an der Universität Strasbourg über 'Justiz und Homosexualität im Nationalsozialismus' geschrieben, 'eine vergleichende Studie zu Baden und und dem Elsass'.
Außerdem hat er Arbeiten zur Zwangsrekrutierung elsässischer Männer in die Wehrmacht und Waffen-SS und zur Verfolgung von Roma und Sinti, Zeugen Jehovas und sogenannten Asozialen durch die Nazis veröffentlicht. Die meisten seiner Arbeiten behandeln aber die Verfolgung Homosexueller.
Zur Zeit erforscht er im Auftrag des saarländischen Ministeriums für Bildung und Kultur die Verfolgung von Homosexuellen im Saarland von 1933 bis 1994.
Moderation: Ralf Kröner
Kooperationspartner:![]()
- Ankündigung: Unterdrückung der Homosexualität unter anderem, damals und heute
- Bericht/Postkarte: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
- Details
- Thema: Gemeinsame Geschichte: von K. zu F.
- Theater - Salon
- Februar 2025
- Flugblatt: Link
Theaterstück auf Französisch mit Inhaltsangabe auf Deutsch und Publikumsgespräch nach der Aufführung
Wann: Sonntag, 16. Februar 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart-Mitte
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Im Juni 1940, am Vorabend des Einmarsches deutscher Truppen ins Elsass, spürt Marie-Joseph Bopp, wie der Sturm aufzieht. In dieser Nacht beginnt er, ein Kriegstagebuch zu schreiben.
Mehr als fünf Jahre lang hält der Lehrer am Bartholdi-Gymnasium in Colmar alles fest, was er erlebt; die kleinen Dinge des Alltags ebenso wie die großen Ereignisse der Zeitgeschichte. 2004 erscheinen seine Erinnerungen im Verlag La Nuée Bleue (Die blaue Wolke).
Nicolas Schreiner hat aus dem 500-Seiten-Werk von Marie-Joseph Bopp ein Ein-Personen-Stück gemacht, das er selbst auf die Bühne bringt.
Schreiner ist Sozialarbeiter (éducateur spécialisé), der sich vor allem um Obdachlose kümmert, die sich oft durch die aufgewühlten Gewässer der Gesellschaft kämpfen müssen. Und wohl nicht zuletzt deshalb hat ihn seine Arbeit für die unruhige Geschichte seiner Heimat sensibilisiert.
Sein Stück „gibt den Text des Autors getreu wieder und zeichnet das Bild eines Elsass, das Opfer, Komplize und Rebell zugleich ist“, schreibt er.
- Bericht/Postkarte: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
- Programm/Unterlagen: Link
- Programme/Document: Link
- Fakten: Biografie von Marie-Joseph Bopp
- Faits: Biographie de Marie-Joseph Bopp
- Im Rundbrief: FDFK_Rundbrief_Januar_2025_28.pdf
- Details
- Thema: Die klassische fr. Kultur
- Musikalische Matinee
- Dezember 2024
- Flugblatt: Link
Musikalische Matinee
Wann: Sonntag, 8. Dezember 2024, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Marienkeller, Marienstraße 37, 70178 Stuttgart-Mitte (S-Bahn Haltestelle Feuersee)
Eintritt: 20 € Tageskasse / 10 € für Schüler und Studenten, inklusiv Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck.
Die Stuttgarter Harfenistin Lucia Cericola wird Vitor Diniz-Barbosa (Querflöte) französische Harfenmusik spielen und sich dabei durch eine bekannte internationale „Stimme“ inspirieren lassen.
Präsentiert wird Musik von Bernard Andrés, Georges Bizet, Eugène Bozza, Marcel Grandjany, Camille Saint-Saens und Ravi Shankar.
Lucia Cericola verbindet das Konzert mit einem Ratespiel. Sie geben Hinweise zu den Komponisten und Stücken, und das Publikum muss raten, welches Stück gespielt wird.
Nach dem Konzert besteht Gelegenheit, mit Lucia Cericola, Andrea Wegmann und Vitor Diniz ins Gespräch zu kommen. Es gibt Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck.
Lucia Cericola unterrichtet an der Stuttgarter Musikschule und gastiert als Harfenistin unter anderem beim Südwestrundfunk, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Stuttgarter Kammerorchester. Vitor Diniz-Barbosa hat langjährige und vielfältige Orchestererfahrungen im klassischen Bereich, dazu beschäftigt er sich intensiv mit lateinamerikanischer Musik.
Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot
Und dann wollen wir uns auch ein wenig selbst feiern. Wir haben nämlich eine Auszeichnung bekommen: Die Ehrenmedaille des Élysee-Vertrags, mit der das Engagement für die Freundschaft der beiden Völker und für die europäische Sache geehrt wird.
„Cette médaille honorifique est destinée à distinguer toutes celles et ceux qui se sont engagés en faveur de l´amitié entre nos deux peuples et pour la cause européenne.“
- Bericht/Postkarte: Musik: Französischer Komponisten für Harfe und Querflöte
- Im Rundbrief: FDFK_Rundbrief_November_2024_27.pdf
- Details
- Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
- Gespräch - Salon
- Oktober 2024
- Flugblatt: Link
Deutsch-Französischer Salon mit Pascal Revault
Wann: Sonntag, 20. Oktober 2024, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Marienkeller, Marienstraße 37, 70178 Stuttgart-Mitte (S-Bahn Haltestelle Feuersee)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 5 € für Schüler und Studenten, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern hängt von vielen Faktoren ab: Handelt es sich um Mädchen oder Jungen, wie ist das Klima in der Klasse, in welcher Umgebung wohnt die Familie und und natürlich vor allem, welchen sozialen Hintergrund haben die Eltern? In einer Metropole wie Paris, kann man die verschiedenen Einflüsse, die auf Kinder und Jugendliche einwirken, auf engstem Raum beobachten.
Pascal Revault ist Allgemeinmediziner und hat lange an verantwortlicher Stelle bei verschiedenen Nichtregierungsorganisationen in den Bereichen Umwelt- und Sozialmedizin gearbeitet. Außerdem unterrichtet er an der Universität Paris I im Masterstudiengang nachhaltige Entwicklung – Rechtspflege, Ökologie und Gesundheit. Seit einiger Zeit ist er Schularzt im Nordosten von Paris. Dort ist er für knapp 5000 Schüler ab der 5. Klasse bis zum baccalauréat verantwortlich.
Drei Themen interessieren Revault dabei vor allem: Wie hat sich die Schulmedizin in den letzten 100 Jahren verändert? Warum hat sich die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, vor allem bei den Mädchen, in der letzten Zeit verschlechtert? Und warum werden Verschiedenheiten der kognitiven Fähigkeiten der Schüler für die Auslese benutzt, anstatt das Schulsystem selbst in Frage zu stellen?
Moderation: Ralf Kröner
- Bericht/Postkarte: Schülergesundheit in Paris
- Im Rundbrief: FDFK_Rundbrief_September_2024_26.pdf

