

Blick über Frankreich
Wann: Sonntag, 18. April 2027, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Am 18. April findet in Frankreich die Präsidentschaftswahl statt und es besteht die Gefahr, dass ein Vertreter des in Teilen rechtsextremen 'Rassemblement National' zumindest im ersten Wahlgang gewinnt. Im 'Rassemblement' sammeln sich Vertreter verschiedener Strömungen.
Das ist Anlass für uns, eine rechtsextreme Gruppierung genauer anzuschauen, die in Frankreich entstanden ist, inzwischen aber in vielen Ländern Fuß gefasst hat, die 'Identitären'. Sie gehen von einer homogenen Volksgemeinschaft aus und streben die kulturelle 'Reinhaltung' der Gesellschaft von Einflüssen an, die sie als 'fremd“ oder sogar 'feindlich' betrachten.
Deutsch-Französischer Salon
Wann: Sonntag, 24. Januar 2027, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Die Vororte, die banlieues, im Norden
und Osten von Paris sind berüchtigt. Immer wieder kommt es dort zu Auseinandersetzungen zwischen 'des jeunes défavorisés', benachteiligten Jugendlichen, und der Polizei.
Es gibt zwei interessante Filme, die erzählen, wie solche Konflikte entstehen. 'La Haine' hat Mathieu Kassovitz schon in den 90er Jahren gedreht. 'Les Misérables' des Regisseurs, Ladj Ly, aus dem Jahr 2019 hat denselben Titel wie der Roman von Victor Hugo, schildert aber das 'Biotop' eines heutigen Pariser Vororts und erzählt, wie die Spannungen dort eskalieren.
Dass explodierende Gewalt benachteiligter Jugendlicher keine französische Besonderheit ist, zeigt die Stuttgarter 'Krawallnacht', die sich während der Corona-Epidemie in der Stuttgarter Innenstadt ereignete.
Über die Ursachen solcher 'Explosionen' und wie sie verhindert werden können, wollen wir mit der Pariser Soziologin Marie-Hélène Bacqué und dem Leiter des Feuerbacher Jugendhauses, Benjamin Seidl, sprechen und dann natürlich mit unseren Gästen darüber diskutieren.

Wir sind zurzeit in den Vorbereitungen für ein zweisprachiges Schultheaterprojekt mit der Deutsch-Französischen Grundschule Stuttgart-Sillenbuch.
Dieses Projekt wird mit zwei Lehrerinnen, je eine aus der deutschen und der französischen Abteilung, einer Kunstpädagogin und einer Theaterpädagogin sowie mit der Musikpädagogin Ursula Branscheid-Kouyaté, und den afrikanischen Musikern Kandara Diebaté und Mamadi Kouyaté geplant und durchgeführt.
In diesem 5-tägigen Projekt werden die Schüler der 3. Klassen, ihr eigenes Märchen-Theaterstück schreiben, gestalten und spielen.
Deutsch-Französischer Salon
Wann: Sonntag, 6. Dezember 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S-Bahn Schwabstr.)
Eintritt: Der Eintritt ist frei. Stollen, Schnitzbrot und Weihnachtsgutsle gibt es umsonst.
Wir werden einige Fakten und Daten (wie in dieser Ankündigung präsentiert) zusammenstellen, vertrauen dann auf die Kenntnisse unseres Publikums und hoffen auf eine spannende Debatte.
Wir freuen uns über Nikolaus-Spenden für unsere Vereinstätigkeit.
Musik und Märchen verbinden alle Kulturen
Wann: Sonntag, 11. Oktober 2026, 11:00 - ca. 12:30 Uhr (mit Pause)
Wo: Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart-Mitte (U-Bahn Liederhalle)
Eintritt: 15€, Grundschüler: 5€
Die Plätze sind auf ca. 60 begrenzt, Reservierung unter
Ursula Branscheid-Kouyaté erzählt afrikanische Märchen auf Deutsch und Französisch, begleitet von ihren Musikern: Kandara Diebaté von Senegal (Kora: afrikanische Harfe) und Mamadi Kouyaté von Mali/Guinea (Balafon: afrikanische Marimba).
Märchen: z.B.
| Der Affe, der König der Tiere werden wollte | Mali Sadjo, l’hippopotame |
| Der Mann, der auf seine Frau hören sollte | La princesse vaniteuse |
| Hase und Hyäne zu Besuch beim Löwen | La hyène et les filles courageuses |
| Der Zaubervogel (Nelson Mandela) |
Für Kinder und Erwachsene:
Da die Kinder nicht so lange stillsitzen können, singen wir zwischendrin Mitmach-Lieder über Afrika. Dabei lernen die Kinder spielerisch etwas über die Geografie oder die Rohstoffe Afrikas.
Analyse/Raten:
Alle Märchen haben ein Pendant bei den deutschen oder französischen Märchen. Wir raten mit den Kindern und Erwachsenen, welchem Grimm’schen Märchen das afrikanische entspricht.
Denn da die Wünsche, Fantasien und Hoffnungen aller Menschen gleich sind, entstanden immer wieder gleiche Märchen-Motive. Märchen dienen somit der Völkerverständigung und beugen Rassismus vor.
Die Waldenser im deutschen Südwesten
Wann: Sonntag, 12. Juli 2026, um 14 bis ca. 16 Uhr
Wo: Henri-Arnaud-Haus (Waldensermuseum) in Ötisheim-Schönenberg, in der Nähe von Mühlacker.
Fahrt mit dem Auto: ungefähr eine Stunde von Stuttgart (ca. 53 km).
Eintritt: frei
Anmeldung: Mail :
Wir bitten um Anmeldung, damit wir Mitfahrgelegenheiten organisieren können.
Der Förderverein Deutsch-Französischer Kultur lädt am 12.Juli zum 3. Salon des Jahres ein. Unser Treffen findet nicht wie üblich in Stuttgart statt, sondern in einem kleinen Dorf in der Nähe von Mühlacker, in Ötisheim-Schönenberg.
Dort gibt es ein Waldensermuseum, das wir gemeinsam besichtigen wollen. Das Treffen und die Besichtigung des Museums beginnt mit der Frage, warum umliegende Dörfer Pinache, Serres, Pérouse heißen.
Französisch-klingende Dorfnamen mitten in Württemberg. Diese Dörfer verdanken den Waldensern (les Vaudois) ihren Ursprung.
Die Waldenser wurden um das Jahr 1700 aus dem französischsprachigen Piemont von französischen und italienischen Truppen wegen ihres reformierten Bekenntnisses vertrieben.
In Württemberg fanden sie Zuflucht auf Anweisung von Herzog Eberhard Ludwig.
Einführung: Catherine Gebhardt-Bernot
Klassische Musik
Abschlusskonzert der Französischen Wochen 2026
Wann: Sonntag, 3. Mai 2026, um 17 Uhr
Wo: Großer Kursaal Stuttgart-Bad Cannstatt, Königsplatz 1, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
Eintritt: 27 € Erwachsene / 22 € Mitglieder, Rentner und Menschen mit Behinderung / 12 € Schüler und Studenten
Anmeldung: 0174-7 70 89 37 / 0176-32 50 35 32
https://cultur-in-cannstatt.de/2026-2/cannstatter-klavierfruehling-2026/
„Fournel ist ein Tiger. Er besitzt dessen Kraft, Majestät, Flexibilität, Schnelligkeit, Wildheit und Eleganz.“ Bachtrack August 2021
Der französische Pianist Jonathan Fournel wurde im Frühjahr 2021 mit Bravour auf die internationale Bühne katapultiert, als er den begehrten Grand Prix des Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerbs gewann. Einige Jahre zuvor gewann Jonathan erste Preise beim Scottish International Piano Competition in Glasgow und Internationalen Viotti-Wettbewerb in Vercelli.
Was an Fournels Spiel neben seiner atemberaubenden Technik und seinem außergewöhnlichen Klangspektrum am meisten beeindruckt, ist die ausgewogene Mischung aus exquisiter Raffinesse und wildem Instinkt, seine natürliche Lyrik und die strahlende Klarheit seiner Interpretationen, die die Werke zum Leuchten bringen.
Programm
Musique classique
Concert de clôture des semaines françaises 2026
Quand: Dimanche, 3. Mai 2026, à 17h
Où: Großer Kursaal Stuttgart-Bad Cannstatt, Königsplatz 1, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
Entrée : 27 € / 22 € pour les membres, les retraités et les personnes en situation de handicap / 12 € pour les élèves et les étudiants
Ventes de billets: 0174-7 70 89 37 / 0176-32 50 35 32
https://cultur-in-cannstatt.de/2026-2/cannstatter-klavierfruehling-2026/
« Fournel est un tigre. Il possède sa puissance, sa majesté, sa souplesse, sa rapidité, sa sauvagerie et son élégance », écrivait le magazine musical en ligne Backtrack en août 2021.
Le pianiste français Jonathan Fournel s’est révélé sur la scène internationale au printemps 2021 en remportant avec brio le prestigieux Grand Prix du Concours international Reine Élisabeth.
Ce qui impressionne le plus dans le jeu de Fournel, en plus de sa technique stupéfiante et de son extraordinaire plage de tonalité, c'est cette alliance harmonieuse d’extrême sophistication et de spontanéité instinctive, son lyrisme naturel et la clarté radieuse de ses interprétations qui rehaussent la beauté des oeuvres.
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