

Wann: Sonntag, 7. Juli 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Der französische Präsident Macron bemüht sich immer wieder darum, Bewegung in das deutsch-französische Verhältnis und in die EU zu bringen. Berlin reagiert darauf – vorsichtig ausgedrückt – äußerst zurückhaltend. Kann das gut gehen? Wie sind die Perspektiven der deutsch-französischen Kooperation in und für Europa?
Auf dem Podium:
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Michel Korinman, emeritierter Professor für Geopolitik an der Sorbonne. Heute gibt Korinman die geopolitische Zeitschrift „Outre-Terre“ heraus und ist Präsident der Europäischen Akademie für Geopolitik in Paris. 1989 erschien sein Buch „Quand l'Allemagne pensait le monde“, im Jahr 2000 „Deutschland über alles, 1890-1945”. |
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Jonas Metzger ist Absolvent des deutsch-französischen Bachelor/Master-Studiengangs der Politik- und Sozialwissenschaften an der Universität Stuttgart und Sciences Po Bordeaux. Er arbeitet heute im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg - im EU-Referat für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Wissenschaft. |
Moderation: Ralf Kröner, Förderverein Deutsch-Französischer Kultur
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Französische und deutsche Lieder über Frauen von der Romantik bis Kurt Weill
mit Lena Spohn (Gesang) und Mildred Derenty-Camenen (Piano)
Wann: Sonntag, 7. April 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Saal des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt:
- Vorverkauf: 10 € Studenten und Schüler 9 €, über www.merlinstuttgart.de/tickets
- Tageskasse: 12 € Studenten und Schüler 10 €
Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Das deutsch-französische Duo bringt in seinem französischen Repertoire vor allem selten aufgeführte Lieder. Zwischen den Stücken führen sie in die Werke ein.
Anschließend sprechen die beiden Musikerinnen mit der Moderatorin Catherine Gebhardt-Bernot und dem Publikum über ihr Liedprogramm; aber auch darüber, wie sie zusammengefunden haben und wie ihre deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert.
Salon mit drei Gästen
Wann: Sonntag, 3. Februar 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Verständigung ist nur möglich, wenn man dieselbe Sprache spricht.
Wie steht es also mit dem Deutschunterricht in Frankreich und dem Französischunterricht in Deutschland? Nicht besonders gut. Im Schuljahr 2016/17 lernten knapp 18 % der deutschen Schüler Französisch und knapp 16 % der französischen Schüler Deutsch.
Straßburger und Stuttgarter Lehrerinnen berichten in unserem Salon, welche Erfahrungen sie in ihrem Unterricht gemacht haben.
- Die französische Seite vertritt Erika Adouard vom Lycée International des Pontonniers aus Straßburg.
- Aus Stuttgart-Feuerbach kommt Marlene Abele-Lins vom Neuen Gymnasium Leibniz.
Anschließend diskutieren sie mit der Sprachwissenschaftlerin Brigitte Laguerre und dem Publikum nicht zuletzt darüber, wie man das Interesse an der Sprache des Nachbarn verbessern kann.
Dies will übrigens auch der neue Elysée-Vertrag erreichen, der am 22. Januar unterzeichnet wird. Mit ihm soll unter anderem erreicht werden, dass eine höhere Zahl von Schülern die Partnersprache erlernt. Abschlüsse sollen anerkannt, Austauschprogramme, vor allem über das deutsch-französische Jugendwerk, ausgebaut werden.
Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot
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Vom Verein Champs Mêlés, die französischsprachige Performance
eine Kooperation mit Stuttgarter Schulen, gefördert von der Landeshauptstadt Stuttgart über das Programm „Kulturelle Bildung“ !
- Montag 21. Januar, 9:30 - 11:30 Uhr im Geschwister–Scholl-Gymnasium
- Dienstag 22. u. Mittwoch 23. Januar, 11:30 – 13:30 Uhr i. Heidehof-Gymnasium mit Schülern des Wagenburg-Gymnasiums
Autorin und alleinige Darstellerin ist Simone Rist, die Vorsitzende unseres Vereins.
Die 11-jährige Agathe erlebt die deutsche Besatzung Frankreichs im 2. Weltkrieg in Chambon sur Lignon, einem kleinen Ort im Zentralmassiv. Dort werden mit tatkräftiger Unterstützung der ganzen Bevölkerung viele Juden versteckt und vor der Verfolgung durch SS und Gestapo gerettet. Agathes Vater ist Mitglied der französischen Résistance, er wird am Tag der Befreiung von der deutschen Besatzungsmacht erschossen. Agathe wird von wildem Hass überwältigt.
70 Jahre später begegnet sie der alten Dame, die sie inzwischen geworden ist. In der Welt breitet sich erneut eine Welle des zerstörerischen Hasses aus, und die junge und die alte Agathe treten in einen bemerkenswerten Dialog, in dem sich Fragen des Gestern und Heute verbinden. Schon im Sommer hat Simone Rist über ihre Erfahrungen mit der deutsch-französischen Geschichte gesprochen.
Salon mit einem Hauptgast
mit Cathérine Gebhardt-Bernot, Dolmetscherin und Dozentin
Wann: Sonntag, 2. Dezember 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: im 2. Stock des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Manchmal wird die Verständigung schwierig, weil wir einen französischen Ausdruck falsch benützen oder eine Redewendung nicht richtig verstanden haben.
Beispielsweise wird in vielen Branchen in Deutschland mittlerweile das englische Wort Trainee für Praktikantin(in) verwendet; aber wie peinlich, wenn sich eine junge Frau in einer französischen Runde vorstellt und sagt, „je suis une traînée“. Das heißt nämlich etwas ganz anderes! Wer die Sprache nicht genau beherrscht, kann Verwechslungen und auch unerwünschte Lacherfolge erzeugen.
Catherine Gebhardt-Bernot bietet Sprachspiele und Rätsel an, um die Besucher für das Thema zu sensibilisieren und vergnügliche und ernste Gespräche anzuregen.
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Podiumdiskussion in Zusammenarbeit mit Mieux se connaître / Stuttgart Accueil
mit Adrienne Braun (von der Stuttgarter Zeitung) und Francine Waimer
Wann: Montag, 12. November 2018, um 18:30 Uhr
Wo: Atrium, Gorch-Fock-Strasse 30, Stuttgart-Sillenbuch
Adrienne Braun und Francine Waimer stellen uns starke Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten vor, die mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind:
Es besteht die Möglichkeit Bücher von Adrienne Braun zu kaufen bzw. signieren zu lassen.
Organisation:
Salon mit einem Hauptgast im Rahmen der Französischen Wochen 2018
mit Cathérine Gebhardt-Bernot 
Wann: Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Vor hundert Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. 4 Jahre und vier Monate dauerte er. Während dieser schrecklichen Jahre schrieben die „Poilus“, die einfachen französischen Soldaten, verzweifelte, traurige, manchmal auch hoffnungsvolle Briefe an ihre Familien.
Aus einem Brief von G. Morillon im Dezember 1914: „Vorgestern haben sich Deutsche und Franzosen die Hände in den Schützengraben gereicht … Zwei Tage lang. Unglaublich, sage ich Euch …“. Gervais Morillon ist 1915 in Nordfrankreich gefallen.
Im Rahmen der französischen Wochen stellt Cathérine Gebhardt-Bernot französische Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg mit deutscher Übersetzung vor und zeigt historische Fotos.
Nach der Präsentation hat das Publikum das Wort. Gespräche untereinander und mit Cathérine Gebhardt-Bernot stehen im Vordergrund.
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Dramatische Fantasie von und inszeniert von Simone Rist
aus Anlass des 200. Geburtstags des russischen Schriftstellers Iwan Turgeniew
im Rahmen der Französischen Wochen 2018
in Kooperation mit Champs Mêlés/Compagnie Simone Rist
Wann: Dienstag 9. Oktober 2018, 20:30 Uhr
Wo: Kulturwerk, Ostendstr.106A, Stuttgart-Ost (ÖPNV: U4, Bus 40, 42, 45)
Sprache: auf Französisch, mit deutschen Texten übertitelt
Eintritt: 14€, 10€ ermässigt
Reservierung:
Tel: 0711 480 6545
Mail:
Der russische Schriftsteller Iwan Turgeniew war einer der ersten, der die alltäglichen Nöte und Ängste der russischen Gesellschaft beschrieb. Außerdem war er ein europäischer Humanist. Er lebte in Russland, Frankreich und lange Zeit in Deutschland, in Baden-Baden. Seine Nachbarin dort war Pauline Viardot, eine berühmte Sängerin und intime Freundin Turgeniews.
Im Jenseits begegnet er dem viel jüngeren, berühmten, russischen Theaterautor Anton Tschechow und findet dort auch Pauline Viardot wieder.
Simone Rists Stück „Tschechow und Turgeniew“ beschreibt ein imaginäres Treffen der beiden Dichter. In Wirklichkeit sind sie sich nie begegnet.