

Die Waldenser im deutschen Südwesten
Wann: Sonntag, 28. Juni 2026, um 11:00
Wo: Die Waldenser im deutschen Südwesten
Eintritt: frei
In unserem Salon machen wir einen Ausflug auf den Spuren französischsprachiger Einwanderer in Baden-Württemberg.
Im Jahr 1700 kamen protestantische Flüchtlinge aus dem Piemont in den deutschen Südwesten. Das Piemont war zwar damals wie heute italienisch, dort wurde aber größtenteils französisch gesprochen. Die Flüchtlinge bezogen sich auf den mittelalterlichen französischen Reformator Petrus Valdes aus Lyon und nannten sich deshalb Waldenser.
Wir fahren zum Waldensermuseum in Ötisheim-Schönenberg zwischen Mühlacker und Maulbronn und werden dort an einer Führung teilnehmen.
Im Herbst möchten wir gern wieder ein Theater-Atelier an der Deutsch-Französischen Grundschule in Stuttgart-Sillenbuch initiieren.
Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der deutschen und der französischen Abteilung sollen am Beispiel eines afrikanischen Märchens ein eigenes Märchen erfinden.
Das heißt, sie müssen das Märchen in sogenannten Ateliers/Workshops unter der Anleitung von künstlerischem und pädagogischem Fachpersonal in Form eines Textes mit verteilten Rollen entwickeln, dazu Musik und Tanzeinlagen einüben, Bühnenbilder malen und das Ganze dann proben bis zur Aufführung.
Während ihrer Arbeit werden die Kinder erleben, dass die afrikanischen Märchen den französischen und deutschen Märchen ähneln, die sie schon kennen. Und sie werden so erfahren, dass es eine große Weltkultur gibt.
Dieses Projekt können wir allerdings nur verwirklichen, wenn es neben der Unterstützung durch den Förderverein der Deutsch-Französischen Grundschule, auch der Landesverband Amateurtheater-BW unterstützt – der Antrag ist gestellt, eine Antwort des Landesverbands steht noch aus.