Alle Veranstaltungen mit Rückblicken etc...
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- Details
- Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
- Annonce
- Juin 2025
- Veranstaltung: Zweisprachigkeit: Mit zwei Sprachen groß werden – Grandir en parlant deux langues
On a du mal à s'imaginer que presque la moitié de la population mondiale est bilingue ou même plurilingue. Des millions de personnes parlent plusieurs langues au quotidien, bien sûr à divers niveaux. En Europe nous constatons aussi que les contacts entre des cultures et des langues les plus variées font partie de la vie de tous les jours.
Prenons l'exemple de la France, pays où la diversité linguistique est devenue considérable : un adulte sur quatre a parlé dans son enfance une autre langue que le français avec sa mère ou son père, mais cela ne veut pas dire que cette langue pourra survivre et se transmettre à l'autre génération. Les chiffres de nombreuses enquêtes le prouvent : 26% des adultes ont entendu et parlé une autre langue que le français dans leur enfance. Toutefois seulement 9% transmettent cette langue à leurs enfants.
Le bilinguisme ne va pas de soi. Il exige de faire preuve d'attention et de persévérance et bien sûr d'avoir envie de protéger sa langue maternelle et de la transmettre. Dans notre ville de Stuttgart il est possible de trouver des exemples dans des familles franco-allemandes. En général le bilinguisme des enfants est favorisé lorsque les parents parlent chacun leur propre langue et gardent leur identité linguistique.
Une des deux langues deviendra une langue majeure pour l'enfant ou sera mineure à partir du moment où l'enfant vivra dans un environnement scolaire où une seule langue est parlée. Cette langue deviendra la langue dominante.
Est-ce qu'un déséquilibre durable apparaît entre les langues ?
Comment soutenir la langue devenue plus faible ?
Les mélanges (souvent comiques) entre les deux langues sont-ils néfastes au début de l'apprentissage ?
Pourquoi certains enfants se mettent à refuser la langue du père ou de la mère ?
Quels sont les effets du bilinguisme sur la scolarité des enfants ?
Autant de questions et autant de défis pour les enfants et les parents !
Ils seront le thème du prochain salon du Förderverein Deutsch-Französischer Kultur le 6 juillet 2025. Nous aurons l'occasion d'en discuter dans le cadre d'une table ronde ayant pour thème Grandir en parlant deux langues.
- Compte-rendu/Carte postale: Zweisprachigkeit: Mit zwei Sprachen groß werden – Grandir en parlant deux langues
- Details
- Thema: Fr. und De. mal anders
- Podiumsdiskussion - Salon
- Juli 2025
Deutsch-Französischer Salon
Table ronde – Podiumsdiskussion
Wann: Sonntag, 6. Juli 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Wie erlernen wir unsere Muttersprache? Es ist eine der ältesten Fragen, seit Menschen über sich selber nachdenken. Wie ist es dann, wenn ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen - zum Beispiel Deutsch und Französisch - gleichzeitig erwirbt?
Zweisprachigkeit ist ein kompliziertes Phänomen und auch ein Reichtum.
mit:
- Dozentinnen des Fachbereichs Französisch der VHS-Stuttgart
- Vertreterinnen der deutsch-französischen Schulen
- École maternelle franco-allemande Georges Cuvier, Stuttgart-Riedenberg
- Ècole élémentaire franco-allemande de Stuttgart-Sillenbuch
Einführung und Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot
- Ankündigung: Mit zwei Sprachen groß werden – Grandir en parlant deux langues
- Annonce: Grandir en parlant deux langues – Mit zwei Sprachen groß werden
- Bericht/Postkarte: Zweisprachigkeit: Mit zwei Sprachen groß werden – Grandir en parlant deux langues
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Juni 2025 - Nr 29.pdf
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Bericht
- Mai 2025
stellvertretende Bürgermeisterin Stadt Strasbourg
spricht bei der Verlegung der Stolpersteine
auf der Place Kléber am 16. Mai 2025
In seiner Veranstaltung hat Frédéric Stroh über die Verlegung von Stolpersteinen in Strasbourg berichtet, die er initiiert hat. Seit dem 16. Mai wird auf der Place Kléber durch zwei Stolpersteine an ein homosexuelles Paar erinnert, das von den Nazis verfolgt wurde. Der eine, der deutsche Polizist Josef Martus, wurde 1942 in Stuttgart hingerichtet. Der andere, der Elsässer Eugène Eggermann, kam nach Gefangenschaft und Misshandlung mit dem Leben davon.
Während unseres Salons entstand die Idee, die Stolpersteinverlegung im Rahmen der deutsch-französischen Städtepartnerschaft zu veranstalten.
Daraufhin lud die Stadt Strasbourg Vertreter der Stadt Stuttgart ein, und an der Feier nahm dann Béatrice Olgun-Lichtenberg von der Abteilung für Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart teil.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Juni 2025 - Nr 29.pdf
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Bericht
- April 2025
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
In unserem Salon im April hat der Historiker Frédéric Stroh aus Strasbourg die Verfolgung Homosexueller nachgezeichnet und analysiert.
Unser Thema dieses Salons, das in die Thematik des vorherigen Salons über die Situation im Elsass unter der deutschen Besatzung passt, traf auf großes Interesse. Wir haben uns gefreut, dass wir den französischen Generalkonsul und Direktor des Institut français Gaël De Maisonneuve zu diesem Salon begrüßen durften.
Die Unterdrückung und Vernichtung von Minderheiten war ein wichtiges Element der NS-Diktatur. Seit der französischen Revolution wurden in Frankreich und deshalb auch im Elsass, solange es französisch war, homosexuelle Beziehungen zwischen Männern nicht verfolgt. Das änderte sich 1940 mit der Besetzung und Annexion des Elsass durch die Nazis.
- Ankündigung: Unterdrückung der Homosexualität unter anderem, damals und heute
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Juni 2025 - Nr 29.pdf
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Gespräch - Salon
- April 2025
- Flugblatt: Link
Deutsch-Französischer Salon mit Frédéric Stroh
Wann: Sonntag, 6. April 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, 70178 Stuttgart (S−Bahn Schwabstr.)
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Um an 80 Jahre Befreiung von der NS-Terrorherrschaft zu erinnern, gehen wir ins Elsass. Seit der französischen Revolution wurden in Frankreich und deshalb auch im Elsass, so lange es französisch war, homosexuelle Beziehungen zwischen Männern nicht verfolgt. Das änderte sich 1940 mit der Besatzung und Annexion des Elsass durch die Nazis.
Der Historiker und Dokumentarfilmer Frédéric Stroh hat zur Verfolgung von Minderheiten im von den Deutschen besetzten Elsass gearbeitet. Seine Doktorarbeit hat er an der Universität Strasbourg über 'Justiz und Homosexualität im Nationalsozialismus' geschrieben, 'eine vergleichende Studie zu Baden und und dem Elsass'.
Außerdem hat er Arbeiten zur Zwangsrekrutierung elsässischer Männer in die Wehrmacht und Waffen-SS und zur Verfolgung von Roma und Sinti, Zeugen Jehovas und sogenannten Asozialen durch die Nazis veröffentlicht. Die meisten seiner Arbeiten behandeln aber die Verfolgung Homosexueller.
Zur Zeit erforscht er im Auftrag des saarländischen Ministeriums für Bildung und Kultur die Verfolgung von Homosexuellen im Saarland von 1933 bis 1994.
Moderation: Ralf Kröner
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- Ankündigung: Unterdrückung der Homosexualität unter anderem, damals und heute
- Bericht/Postkarte: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Ankündigung
- März 2025
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
Sehr geehrte Damen und Herren, Mesdames et Messieurs, liebe Freundinnen und Freunde, chères amies et chers amis,
zur Zeit erleben wir, in welch atemberaubender Geschwindigkeit autoritäre Gewaltmenschen Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit unterhöhlen. Donald Trump und seine Gesellen zeichnen sich aus durch "... Neoimperialismus, die Neigung zur offensichtlichen Leugnung des Faktischen, die Verachtung für die liberale Demokratie [und] speziell für Minderheitenrechte …“, schreibt der Historiker Martin Schulze Wessel am 17. März in der Süddeutschen Zeitung. Die New York Times dokumentierte am 7. März mehr als 200 Begriffe, deren Benutzung Trump in der US-Verwaltung verbieten lässt; darunter 'antiraciste', 'identity 'LGBT', 'sexual preferences' und 'transsexual'.
Ob Minderheiten akzeptiert oder unterdrückt werden, ist ein wichtiges Zeichen, an dem man das Wesen eines Systems erkennen kann.
Vor 80 Jahren befreiten die Alliierten, darunter französische Soldaten, Europa von der NS-Terrorherrschaft und natürlich war die Unterdrückung und Vernichtung von Minderheiten auch ein wichtiges Element der NS-Diktatur.
In unseren nächsten Salon, am 6. April, haben wir einen Wissenschaftler eingeladen, der diese Seite des Nationalsozialismus am Beispiel des Elsass untersucht.
Wir freuen uns wieder über Ihr Interesse im neuen (und alten) Domizil unserer Salons, dem Kulturzentrum Merlin im Stuttgarter Westen.
Herzliche Grüße
März 2025
Ralf Kröner
- Bericht/Postkarte: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Theater - Salon
- Februar 2025
- Flugblatt: Link
Theaterstück auf Französisch mit Inhaltsangabe auf Deutsch und Publikumsgespräch nach der Aufführung
Wann: Sonntag, 16. Februar 2025, von 11 bis 13 Uhr
Wo: Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart-Mitte
Eintritt: 10 € Tageskasse / 7,50 € für Schüler und Studenten, Croissants und Getränke können bestellt werden.
Im Juni 1940, am Vorabend des Einmarsches deutscher Truppen ins Elsass, spürt Marie-Joseph Bopp, wie der Sturm aufzieht. In dieser Nacht beginnt er, ein Kriegstagebuch zu schreiben.
Mehr als fünf Jahre lang hält der Lehrer am Bartholdi-Gymnasium in Colmar alles fest, was er erlebt; die kleinen Dinge des Alltags ebenso wie die großen Ereignisse der Zeitgeschichte. 2004 erscheinen seine Erinnerungen im Verlag La Nuée Bleue (Die blaue Wolke).
Nicolas Schreiner hat aus dem 500-Seiten-Werk von Marie-Joseph Bopp ein Ein-Personen-Stück gemacht, das er selbst auf die Bühne bringt.
Schreiner ist Sozialarbeiter (éducateur spécialisé), der sich vor allem um Obdachlose kümmert, die sich oft durch die aufgewühlten Gewässer der Gesellschaft kämpfen müssen. Und wohl nicht zuletzt deshalb hat ihn seine Arbeit für die unruhige Geschichte seiner Heimat sensibilisiert.
Sein Stück „gibt den Text des Autors getreu wieder und zeichnet das Bild eines Elsass, das Opfer, Komplize und Rebell zugleich ist“, schreibt er.
- Bericht/Postkarte: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2025 - Nr 28.pdf
- Programm/Unterlagen: Link
- Programme/Document: Link
- Fakten: Biografie von Marie-Joseph Bopp
- Faits: Biographie de Marie-Joseph Bopp
- Details
- Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
- Bericht
- Februar 2025
- Flugblatt: Link
- Veranstaltung: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“


Im Februar-Salon hat Nicolas Schreiner aus Colmar sein Ein-Personen-Stück „Ma ville à l‘heure nazie - Meine Stadt zur Zeit der Nazis“ im Saal des Institut français in französischer Sprache präsentiert.
Nicolas Schreiners Text basiert auf den Erinnerungen des Colmarer Gymnasiallehrers, Joseph Bopp, der seine Erlebnisse unter der deutschen Besatzung und Annexion des Elsass von 1940 bis 45 in seinem Tagebuch aufgeschrieben hat.
Diese Theatermatinee stieß auf großes Interesse. Der Saal im Institut français war gut gefüllt. Im Anschluss an die Aufführung gab es einen regen Gesprächsaustausch mit dem Autor. Zahlreiche Fragen zum Theaterstück sowie zur Situation im Elsass während der deutschen Besatzung wurden gestellt und im Publikum lebhaft diskutiert.
Mein Stück „gibt den Text des Autors getreu wieder und zeichnet das Bild eines Elsass, das Opfer, Komplize und Rebell zugleich ist“, schreibt Nicolas Schreiner.
- Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Juni 2025 - Nr 29.pdf
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- Fakten: Biografie von Marie-Joseph Bopp
- Faits: Biographie de Marie-Joseph Bopp

