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Alle Rückblicke

Hier können Sie alle Rückblicke als Liste finden.

Zweisprachigkeit: Mit zwei Sprachen groß werden – Grandir en parlant deux langues

Details
Andere Blickwinkel
  • Bericht
  • Juli 2025

Kindliche Zweisprachigkeit ist nicht selbstverständlich. Das war das Thema unseres Salons am 6. Juli. Sobald das Kind in einer einsprachigen Umgebung wie zum Beispiel dem Kindergarten ist, wird eine Sprachen die starke Sprache. Entsteht dann ein Ungleichgewicht zwischen den Sprachen? Was bedeuten Sprachmischungen in der frühen Phase des Spracherwerbs und warum lehnen manche Kinder die „andere“ Sprache des Vaters oder der Mutter ab? Darüber wurde mit Studierenden, Eltern, und Lehrkräften bei einer „table ronde“ angeregt diskutiert.


  • Rundbrief Nr 30
  • Veranstaltung: Zweisprachigkeit: Mit zwei Sprachen groß werden – Grandir en parlant deux langues
  • Ankündigung: Mit zwei Sprachen groß werden – Grandir en parlant deux langues
  • Annonce: Grandir en parlant deux langues – Mit zwei Sprachen groß werden

Verlegung von Stolpersteinen in Strasbourg

Details
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Bericht
  • Mai 2025

Floriane Varieras
stellvertretende Bürgermeisterin Stadt Strasbourg
spricht bei der Verlegung der Stolpersteine
auf der Place Kléber am 16. Mai 2025

In seiner Veranstaltung hat Frédéric Stroh über die Verlegung von Stolpersteinen in Strasbourg berichtet, die er initiiert hat. Seit dem 16. Mai wird auf der Place Kléber durch zwei Stolpersteine an ein homosexuelles Paar erinnert, das von den Nazis verfolgt wurde. Der eine, der deutsche Polizist Josef Martus, wurde 1942 in Stuttgart hingerichtet. Der andere, der Elsässer Eugène Eggermann, kam nach Gefangenschaft und Misshandlung mit dem Leben davon.

 Während unseres Salons entstand die Idee, die Stolpersteinverlegung im Rahmen der deutsch-französischen Städtepartnerschaft zu veranstalten. 

Daraufhin lud die Stadt Strasbourg Vertreter der Stadt Stuttgart ein, und an der Feier nahm dann Béatrice Olgun-Lichtenberg von der Abteilung für Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart teil.


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Juni 2025 - Nr 29.pdf

Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass

Details
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Bericht
  • April 2025
  • Flugblatt: Link

In unserem Salon im April hat der Historiker Frédéric Stroh aus Strasbourg die Verfolgung Homosexueller nachgezeichnet und analysiert.
Unser Thema dieses Salons, das in die Thematik des vorherigen Salons über die Situation im Elsass unter der deutschen Besatzung passt, traf auf großes Interesse. Wir haben uns gefreut, dass wir den französischen Generalkonsul und Direktor des Institut français Gaël De Maisonneuve zu diesem Salon begrüßen durften.
Die Unterdrückung und Vernichtung von Minderheiten war ein wichtiges Element der NS-Diktatur. Seit der französischen Revolution wurden in Frankreich und deshalb auch im Elsass, solange es französisch war, homosexuelle Beziehungen zwischen Männern nicht verfolgt. Das änderte sich 1940 mit der Besetzung und Annexion des Elsass durch die Nazis.


  • Rundbrief Nr 29
  • Veranstaltung: Verfolgung von Homosexuellen durch die Nazis im Elsass
  • Ankündigung: Unterdrückung der Homosexualität unter anderem, damals und heute

Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“

Details
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Bericht
  • Februar 2025
  • Flugblatt: Link

Im Februar-Salon hat Nicolas Schreiner aus Colmar sein Ein-Personen-Stück „Ma ville à l‘heure nazie - Meine Stadt zur Zeit der Nazis“ im Saal des Institut français in französischer Sprache präsentiert.
Nicolas Schreiners Text basiert auf den Erinnerungen des Colmarer Gymnasiallehrers, Joseph Bopp, der seine Erlebnisse unter der deutschen Besatzung und Annexion des Elsass von 1940 bis 45 in seinem Tagebuch aufgeschrieben hat.
Diese Theatermatinee stieß auf großes Interesse. Der Saal im Institut français war gut gefüllt. Im Anschluss an die Aufführung gab es einen regen Gesprächsaustausch mit dem Autor. Zahlreiche Fragen zum Theaterstück sowie zur Situation im Elsass während der deutschen Besatzung wurden gestellt und im Publikum lebhaft diskutiert.
Mein Stück „gibt den Text des Autors getreu wieder und zeichnet das Bild eines Elsass, das Opfer, Komplize und Rebell zugleich ist“, schreibt Nicolas Schreiner.


  • Rundbrief Nr 29
  • Veranstaltung: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
  • Programm/Unterlagen: Link
  • Programme/Document: Link
  • Fakten: Biografie von Marie-Joseph Bopp
  • Faits: Biographie de Marie-Joseph Bopp

Biografie von Marie-Joseph Bopp

Details
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Fakten
  • Februar 2025
  • Flugblatt: Link

Marie-Joseph Bopp wurde 1893 in Schlettstadt im Elsass geboren. Zu diesem Zeitpunkt war das Elsass deutsch und seit dem Frankfurter Vertrag vom 10. Mai 1871 nach der französischen Niederlage Teil des Deutschen Reichs.

1916 wurde Marie-Joseph Bopp Lehrer für Französisch, Latein und Griechisch am Gymnasium Bartholdi in Colmar und nach dem Zweiten Weltkrieg für Deutsch.

Wenige Tage vor der Ankunft der deutschen Truppen in Colmar begann Bopp mit dem Schreiben seines Tagebuchs, das während der Jahre der Annexion zu seinem vertrauten Freund werden sollte. Das Schreiben wurde zu seiner einzigen Waffe.

Überall im Elsass herrschte Panik. Was also tun: Bleiben oder gehen? Als beamteter Lehrer zu bleiben, bedeutete, die Rückkehr des Elsass zum Deutschen Reich zu akzeptieren und sich in den aktiven Dienst des Führers und des nationalsozialistischen Großdeutschlands zu stellen. Zu gehen bedeutete, alles zu verlieren!

Am 17. Juni 1940 marschierten die Deutschen in Colmar ein. Mehr als fünf Jahre lang hält der Lehrer am Bartholdi-Gymnasium in Colmar alles fest, was er erlebt: die kleinen Dinge des Alltags ebenso wie die großen Ereignisse der Zeitgeschichte.

2004 erscheinen seine Erinnerungen im Verlag La Nuée Bleue (Die blaue Wolke). Marie-Joseph Bopp verfügte nämlich in seinem Testament, dass sein Tagebuch erst nach dem Jahr 2000 veröffentlicht werden durfte.


  • Veranstaltung: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
  • Bericht/Postkarte: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
  • Programm/Unterlagen: Link

Biographie de Marie-Joseph Bopp

Details
Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Faits
  • Février 2025
  • Prospectus: Link

Marie--Joseph Bopp naît en Alsace, à Schlettstadt (aujourd’hui Sélestat), en 1893. A cette époque, l'Alsace est allemande et fait partie du Reich depuis le traité de Francfort signé le 10 mai 1871 après la défaite française.

En 1916, Marie-Joseph Bopp devient professeur de français, de latin et de grec au lycée (Gymnasium) Bartholdi de Colmar puis d'allemand après la deuxième guerre mondiale.

Quelques jours avant l'arrivée des troupes allemandes à Colmar, Bopp commence la rédaction d'un journal qui deviendra son confident amical pendant les années de l'annexion. L'écriture devient sa seule arme.

Partout en Alsace, c'est la panique. Alors, que faire : rester ou partir ? Rester, en tant que fonctionnaire-professeur comme Bopp, c'est signer et accepter le retour de l'Alsace au sein du Deutsches Reich et se mettre au service actif du Führer et de la Grande Allemagne Nationale-Socialiste. Partir, c'est tout perdre !

Le 17 juin 1940, les Allemands entrent dans Colmar. Pendant plus de cinq ans, l'enseignant du lycée Bartholdi de Colmar enregistre tout ce qu'il vit : les petites choses de la vie quotidienne comme les grands événements de l'histoire contemporaine.

En 2004, ses mémoires sont publiées aux éditions La Nuée Bleue. Marie-Joseph Bopp avait en effet, par testament, autorisé la publication de son journal uniquement après l'an 2000.


  • Événement: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
  • Compte-rendu/Carte postale: Theater: Colmar: « Ma ville à l‘heure nazie » – „Meine Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus“
  • Programme/Document: Link

Zwei Vorsitzenden des Vereins bekommen die Ehrenmedaille des Élysee-Vertrags

Details
Geschichte des Vereins
  • Postkarte
  • 8. Dezember 2024

Nach dem Dezember Salon zeichnete der französische Konsul Gael de Maisonneuve die 1. Vorsitzende unseres Fördervereins, Catherine Gebhardt-Bernot, und unseren Geschäftsführer, Jörg-Henning Rössig, mit der Ehrenmedaille des Élysée-Vertrags aus. Er ehrte damit „das Engagement für die Freundschaft der beiden Völker und für die europäische Sache.“


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2025 - Nr 28.pdf

Musik: Französischer Komponisten für Harfe und Querflöte

Details
Die klassische fr. Kultur
  • Bericht
  • Dezember 2024
  • Flugblatt: Link

Im Dezember spielten die Harfenistin Lucia Cericola und der Flötist Vitor Diniz-Barbosa französische Harfenmusik. 
Präsentiert wurde Musik von Bernard Andrés, Georges Bizet, Eugène Bozza, Marcel Grandjany, Camille Saint-Saens und Ravi Shankar. 


Die Musiker verbanden das Konzert mit einem Ratespiel. Sie gaben Hinweise zu den Komponisten und Stücken, und das Publikum musste raten, welche Stücke gespielt wurden. Die zahlreich erschienenen Gäste waren dabei im Großen und Ganzen erfolgreich.


  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2025 - Nr 28.pdf
  • Veranstaltung: Musik: Französischer Komponisten für Harfe und Querflöte

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