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Alle Rückblicke

Hier können Sie alle Rückblicke als Liste finden.

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71... (kurze Fassung)

Details
Thema: Gemeins. Geschichte: von K. zu F.
  • Fakten
  • März 2020

… liegt 150 Jahre zurück. Ist ein solch lange vergangenes Ereignis heute noch von Interesse? Immerhin stolpert man in deutschen Städten immer wieder über Gedenksteine und sieht Straßennamen, die an die deutschen Siege im „70er Krieg“ erinnern. In keiner größeren deutschen Stadt fehlen bis heute die Sedan-, Wörth-, Metz- oder Weißenburgstraßen.

In Berlin gibt es zusätzlich eine Spichernstraße und eine gleichnamige U-Bahnstation. Spicheren ist eine französische Gemeinde mit heute 3225 Einwohnern im Département Moselle. Sie liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze, 10 km von Saarbrücken entfernt. Am 6. August 1870 gelang es deutschen Truppen, die Franzosen von den Spicherner Höhen zu vertreiben. Es war ein grauenhaftes Gemetzel; wie im Rausch schossen die Gegner erst auf einander und bohrten sich dann im Nahkampf die Bajonette in die Leiber. Am Ende nur eines Nachmittags gab es auf deutscher Seite 5000 Tote, Verwundete und Vermisste, auf französischer Seite 2000. 2000 französische Soldaten wurden gefangen genommen. Genauso grausam ging es in den anderen Schlachten zu, die im August 1870 an der französischen Ost- und Nordgrenze geführt wurden: Weißenburg, Wörth, Metz. Die riesigen Verluste waren selbst der deutschen Führung unheimlich. König Wilhelm von Preußen schrieb in einem Tagesbefehl, man möge in Zukunft „dieselben Erfolge mit geringeren Opfern erreichen“.

Auf französischer Seite wirkte die deutsche Artillerie verheerend, die mit ihren Krupp-Geschützen den französischen Kanonen überlegen war. Dagegen hatte die französische Armee die besseren Gewehre. Sie trafen über 1200 m tödlich, die deutschen hatten nur die halbe Reichweite. Zum ersten Mal wurden die Soldaten mit der Eisenbahn an die Front gefahren. Der 70er Krieg war der erste industrielle Krieg, fabrikmäßig geplant, vorbereitet und geführt. Menschen wurden zu Material und von technokratischen Generalstäben „verheizt“, die sich gleichwohl vormodernen Ehrbegriffen verpflichtet fühlten.

Einige Historiker sind der Überzeugung, dass der Krieg gegen Napoleon III. und sein korruptes System unvermeidlich war, vor allem da in Deutschland die Vereinigung auf der Tagesordnung stand, die die französische Seite zu verhindern suchte. Aber ob die deutsche Vereinigung wirklich nur durch Krieg zu erreichen war, ist doch fraglich. Darüber müsste man erneut diskutieren.

Weiterlesen …


  • Rundbrief Nr 09
  • Veranstaltung: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71: „Nur Faust, kein Kopf …“
  • Bericht/Postkarte: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71
  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Maerz 2020 - Nr 09.pdf

Ergebnis der literarischen Spiele

Details
Thema: Die klassische fr. Kultur
  • Bericht
  • Februar 2020

In unserem Februar 2020 Salon im Kulturzentrum Merlin haben wir etwas Neues probiert, ein literarisches Spiel.

Auf dem Podium waren Cathy Nzimbu Mpanumpanu vom Unterstützerverein für den Kongo, Ndwenga, die Erzählerin Odile Néri-Kaiser und der Journalist Dr. Peter Hölzle. Die literarischen Spiele wurden von Nicolas Rist moderiert.

Die Texte wurden auf Deutsch und Französisch vorgestellt.

Die erste Aufgabe bestand darin, Autor und Quelle eines Textes zu erraten. Die Lösung war der Roman Bel Ami von Guy de Maupassant.

Dann mussten die Podiumsgäste ein Gedicht nach Anweisung nachschreiben. Das Originalgedicht war Il pleure dans mon cœur von Paul Verlaine.
Schließlich hatten die Podiumsgäste Anfang und Ende des Romans Madame Bovary von Gustave Flaubert neu erfunden. Das Original wurde unter diese drei Texte gemischt und nun musste erraten werden, welcher Text der richtige war. Das Publikum riet zwar öfter fast richtig - nur, knapp daneben ist eben auch vorbei.

Aber die richtigen Lösungen waren gar nicht das Entscheidende. Viel wichtiger war, dass die Podiumsgäste mit dem allerdings noch recht überschaubaren Publikum eine sehr lebendige Diskussion über französische Literatur geführt haben.

Wir nehmen das als Ermutigung und denken über eine Fortsetzung nach.


  • Rundbrief Nr 09
  • Veranstaltung: Französiche Literatur, spielerisch
  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Maerz 2020 - Nr 09.pdf
  • Fakten: Eine kleine Geschichte der literarischen Spiele

Eine kleine Geschichte der literarischen Spiele

Details
Thema: Die klassische fr. Kultur
  • Fakten
  • Januar 2020
  • Flugblatt: Link

Nach vielen ernsten Themen in unseren Salons wollen wir uns mit unseren Gästen und dem Publikum amüsieren, uns mit Literatur amüsieren! Ist das überhaupt erlaubt? Literatur ist eine Herausforderung, eine Bereicherung, aber auch eine unglaubliche Quelle von Spaß und Vergnügen. In Radio France wird schon länger mit Literatur gespielt, nun versuchen wir, das Beste davon zu importieren … .

Wie sind wir darauf gekommen? Machen wir mal eine kleine Reise in die Geschichte zwischen Literatur und Humor:

Der große Vorreiter war natürlich der Dichter der Renaissance, Francois Rabelais, so lustig und so tief. Ein bisschen später kommen wir zu Voltaire und dabei zu Versailles. Der Film «Ridicule – Von der Lächerlichkeit des Scheins» von Patrice Leconte zeigt, wie dort in der Monarchie die Literatur eine andere Art von Duell ermöglichte, weniger tödlich, aber nicht weniger grausam als die Duelle mit dem Degen.

Im neunzehnten Jahrhundert gab es mit Jules Renard, Alfred Jarry und Alphonse Allais große Schriftsteller, die Freude an absurdem Humor hatten, es folgten ihnen Tristan Bernard und Sacha Guitry.

Im zwanzigsten Jahrhundert wurde die Literatur dann regelrecht durchgeschüttelt: Erst Dada, das die Literatur als Reaktion auf den ersten Weltkrieg und seine Millionen Toten regelrecht explodieren ließ, und kurz danach die Surrealisten, die die Rationalität auf den Kopf stellten. Damals gab es dann natürlich noch andere, die mit weniger spektakulären Mitteln Neues geschaffen haben. Ich möchte an der Stelle Raymond Roussel erwähnen, der Bücher nach bestimmten Regeln geschrieben hat: Ein Satz am Anfang, ein Satz am Ende, der fast identisch klingt, und nun blieb nur noch die Aufgabe, dazwischen ein Buch zu schreiben…

Regeln als systematische Mittel des Schreibens explodieren nach dem Krieg. 1960 gründeten Raymond Queneau und François Le Lionnais das «Oulipo» (ouvroir de littérature potentielle – Öffner der potenziellen Literatur). Bald werden viele andere Schriftsteller dazu kommen, der berühmteste ist ganz klar Georges Perec, der sich selbst besonders zahlreiche und schwierige Herausforderungen gestellt hat: sein bekanntestes Werk ist «La disparition», das vom Rätsel des Verschwindens des «e» erzählt, und selber komplett ohne diesen Buchstaben geschrieben ist. Viele Spiele werden im „Oulipo“ entwickelt. Ein Klassiker ist dabei die «S+7 Methode», dabei wird in einem Text jedes Substantiv durch das im Wörterbuch siebte folgende Substantiv ersetzt.

Das war auch der Ursprung einer Kultsendung im Radio: In «Des papous dans la tête» haben Schriftsteller allein oder gemeinsam Texte nach verschiedenen Regeln geschrieben, und gelegentlich haben sie auch gegeneinander gespielt.

Mehr schreibe ich nicht, um nicht zu viel zu verraten ... auf jeden Fall werden wir mutige Gäste haben, die selber schreiben und die sogar versuchen, das Publikum in die Irre zu führen und dadurch ihr Gefühl für die französische Literatur testen werden. Lassen Sie Sie überraschen!

Januar 2020

Nicolas Rist


  • Rundbrief Nr 08
  • Veranstaltung: Literarische Spiele mit der klassischen französischen Literatur
  • Französiche Literatur, spielerisch
  • Bericht/Postkarte: Literarische Spiele mit der klassischen französischen Literatur

Einwanderung nach Deutschland und Frankreich

Details
Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
  • Bericht
  • Dezember 2019

Das Thema unseres Salons am 8. Dezember 2019 war die Einwanderung nach Deutschland und Frankreich:

Willkommenskultur oder Gleichgültigkeit? Accueil ou indifférence?

Ein interessiertes Publikum verfolgte die engagierten Berichte von Christa Cheval-Saur vom Freundeskreis Flüchtlinge (Stuttgart) und von Christine Muschalek, Vorstandsmitglied des Pariser Vereins Pari´s des Faubourgs. Der Salon war gut besucht (ca. 30-40 Pers.).

In Paris tut sich die Stadtverwaltung schwer damit, den Zustrom der afrikanischen Migranten zu organisieren. Viele Asylbewerber bleiben ohne Unterkunft und müssen auf der Straße übernachten.

In Stuttgart dagegen hat sich die Lage seit 2015 entspannt, sind die Flüchtlinge im Laufe der letzten Jahre in zahlreichen Unterkünften untergebracht worden. Allerdings zeigt sich jetzt, dass der Mangel an günstigen Wohnungen immer mehr zum Problem wird.

Jedenfalls ist die Hilfe von Ehrenamtlichen sowohl in Stuttgart als auch im Nordosten von Paris bei der Beratung und der Hilfe für Migranten unentbehrlich.
Interessant ist das Prinzip bei Pari´s des Faubourgs: Jeder, dem der Verein hilft, soll im Gegenzug selber etwas für den Verein beitragen, zum Beispiel Möbel reparieren, Musik machen, mit Kindern spielen. Und das funktioniert!


  • Rundbrief Nr 08
  • Veranstaltung: Einwanderung nach Deutschland und Frankreich: „Willkommenskultur“ oder Gleichgültigkeit?
  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Januar 2020 - Nr 08.pdf
  • Fakten: Einwanderung in Frankreich und Deutschland

Einwanderung in Frankreich und Deutschland

Details
Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
  • Fakten
  • November 2019

Deutschland und Frankreich sind Einwanderungsländer.

  • In Deutschland haben mehr als 22% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund
  • in Frankreich sind 20% der Bevölkerung „issus de l´immigration“

2016 schrieb Le Monde:
„Für Europa hat die wichtigste strategische Frage des 21. Jahrhunderts einen Namen: Einwanderung. Nun müssen die Europäer mit einem chaotischen Nahosten und afrikanischen Nachbarländern leben lernen, die sich mitten in einer Bevölkerungsexplosion befinden. Es handelt sich nicht um eine vorübergehende Angelegenheit. Die Einwanderung wird eine prägende dauerhafte Rahmenbedingung des Jahrhunderts für die Europäische Union bleiben“.


Seit der großen Fluchtwanderung des Jahres 2015 steht das Thema Asyl und Integration im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Jedoch ist die Situation in Deutschland und Frankreich sehr unterschiedlich:

  • in Deutschland wohl organisierte Willkommenskultur
  • in Frankreich überforderte Behörden und manchmal chaotische Zustände in Brennpunkten am Ärmelkanal und in Paris

Dazu einige Zahlen zum Vergleich:

Asylanträge Deutschland Frankreich Italien
(zum Vergleich)
2015 476.649 60.000  
2016 745.155 84.270 122.960
2017 222.560 100.000  
2018 185.853 123.000  

 

 

 

 

 

November 2019


  • Rundbrief Nr 07
  • Veranstaltung: Einwanderung nach Deutschland und Frankreich: „Willkommenskultur“ oder Gleichgültigkeit?
  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2019 - Nr 07.pdf

Der französische und der deutsche Film

Details
Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
  • Bericht
  • November 2019

In unserem letzten Salon, Anfang November 2019 während der französischen Filmtage Tübingen-Stuttgart, ging es um den französischen und den deutschen Film.

In dem lebendigen Gespräch stand die Frage im Mittelpunkt, warum das Kino in Frankreich immer noch eine so große Rolle spielt (über 3 Kinobesuche pro Einwohner im Jahr), während es in Deutschland schon weitgehend von anderen Medien verdrängt wurde (nur 1,5 Besuche).

Abgesehen von der intensiveren Filmförderung in Frankreich brachte Denis Dercourt einen interessanten Aspekt in die Diskussion:
Im französischen Film wird immer noch ein (Film-) Starkult gepflegt, der sich auch auf der internationalen Bühne auszahle; der fehle weitgehend in Deutschland.

Der Salon war mit ca. 30 Personen gut besucht.


Denis Dercourt,
französischer Regisseur

Christopher Buchholz,
Leiter der Filmtage

Anna Luise Dietzel, Betreuung
der deutsch-französischen Koproduktionen

Tom Dercourt,
französischer Filmproduzent

  • Rundbrief Nr 07
  • Veranstaltung: Ungleicher Wettbewerb – Der französische und der deutsche Film
  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief November 2019 - Nr 07.pdf
  • Fakten: Kino in Deutschland und Frankreich, und das deutsch-französische Kino

Kino in Deutschland und Frankreich, und das deutsch-französische Kino

Details
Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
  • Fakten
  • Oktober 2019

Zusammenfassung eines Artikels auf der Website http://www.deutschland-frankreich.diplo.de, die vom deutschen Auswärtigen Amt und dem französischen Ministère des Affaires étrangères herausgegeben wird.

Der Blick auf das Nachbarland im Kino und die Geschichte der cineastischen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich haben eine lange und reiche Tradition: Truffauts „Jules und Jim“ etwa, die vor dem ersten Weltkrieg in den deutschen Schwarzwald flüchten, oder Volker Schlöndorffs Verfilmung von Marcel Prousts „Un amour de Swan“.

Diese Tradition spiegelt sich auch in zahlreichen Abkommen, Institutionen und Festivals wider: 1990 wurde der deutsch-französische Fernsehsender ARTE gegründet, im Jahr 2000 die deutsch-französische Filmakademie von Gerhard Schröder und Jacques Chirac ins Leben gerufen und 2001 das deutsch-französische Filmabkommen unterzeichnet.


Die Zahlen

(zusammengestellt von der deutsch-französischen Filmakademie für das Jahr 2017: https://www.das-rendez-vous.org/filmakademie/ )

Dass in Frankreich das Kino, und vor allem das französische Kino, eine größere Rolle spielt als das Kino in Deutschland, zeigt ein Blick in die Statistik:

  Frankreich Deutschland
Einwohner 67,2 Mio 82,5 Mio
Kinobesucher 209,4 Mio 122,3 Mio
Kinobesuch pro Einwohner 3,26 1,48
Durchschnittliche Eintrittspreise 6,59 € 8,63 €
Erstaufführungen (Spielfilme) 693 509
davon Spielfilme des Landes 359 141
Marktanteil französischer Filme 37,4% 23,9%
Marktanteil US-amerikanischer Filme 49,2% 64,90%
Deutsch-französische Koproduktionen 24 17

In Frankreich findet jährlich das renommierteste aller Festivals statt, das Filmfestival in Cannes, und französische Filme finden auch regelmäßig auf anderen Filmmärkten Beachtung. Auch in Deutschland ist das französische Kino eine echte Alternative zum Kino aus Hollywood.

Dennoch kann auch Deutschland von einem verstärkten cineastischen Austausch profitieren. Seit gut zwanzig Jahren erlebt das deutsche Kino einen Aufschwung. Deutliches Zeichen ist die wachsende Beliebtheit des Filmfestivals Berlinale, die sich zum Filmfestival mit den weltweit meisten Besuchern entwickelt hat.

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  • Rundbrief Nr 06
  • Veranstaltung: Ungleicher Wettbewerb – Der französische und der deutsche Film
  • Bericht/Postkarte: Der französische und der deutsche Film
  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Oktober 2019 - Nr 06.pdf

Stottert der deutsch-französische Motor?

Details
Thema: Heutzutage: Fr., De., EU
  • Bericht
  • Juli 2019

Am 7. Juli 2019 ging es in unserem Salon mit dem Titel „Stottert der deutsch-französische Motor?“ um das aktuelle deutsch-französische Verhältnis.

Der emeritierte Professor für Geopolitik an der Sorbonne, Michel Korinman, und der Absolvent des deutsch-französischen Studiengangs der Politik- und Sozialwissenschaften an der Universität Stuttgart und Sciences Po Bordeaux, Jonas Metzger, sprachen mit dem Publikum über die aktuelle Situation in der deutsch-französische Zusammenarbeit.

In der lebendigen Diskussion im gut besuchten Café des Kulturzentrums Merlin wurde deutlich, dass trotz großer Fortschritte das Verhältnis der beiden Länder keineswegs gefestigt ist, sondern dass wir unentwegt daran arbeiten müssen, die deutsch-französische Kooperation zu vertiefen und zu verbessern.


  • Rundbrief Nr 06
  • Veranstaltung: Stottert der deutsch-französische Motor?
  • Im Rundbrief: FDFK-Rundbrief Oktober 2019 - Nr 06.pdf

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