

In diesen bewegten Zeiten ist es wichtiger denn je, dass Frankreich und Deutschland an einem Strang ziehen, und das geht viel besser, wenn wir uns verstehen, unsere Wurzeln und unsere Stärken und Schwächen kennen. Dafür wollen wir uns einsetzen, indem wir das gegenseitige Verständnis stärken, auch im neuen Jahr.
Allerdings sind wir nicht sicher, dass wir alle Projekte, die uns wichtig sind, auch in die Tat umsetzen können. Die Stadt Stuttgart hat in der Vergangenheit immer wieder Projekte von uns gefördert. Und dafür sind wir ihr auch sehr dankbar.
Aber der Gemeinderat hat der Stadt inzwischen ein hartes Sparprogramm auferlegt, besonders hart für die Kultur, und ganz besonders einschneidend für die „freie“, unabhängige Kultur. Wir hoffen sehr, dass wir als kleiner Verein da nicht hinten runterfallen.
Wir haben uns aber vorgenommen, uns nicht entmutigen zu lassen, sondern wir werden versuchen, unsere Programmschwerpunkte fortzusetzen und neue Ideen zu entwickeln.
Dazu brauchen wir Ihre Hilfe, die Hilfe unserer Freundinnen und Förderer und aller, die sich für das deutsch-französische Verhältnis interessieren und engagieren. Deshalb rufen wir zum ersten Mal in unserem Rundbrief direkt dazu auf, uns durch Spenden zu unterstützen
Spenden bitte unter IBAN: DE41 6005 0101 7871 5170 17.
(Spenden sind steuerbegünstigt, da wir vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind. Eine Spendenbescheinigung wird für Spenden über 100.- € ausgestellt.)
Wir freuen uns, Sie in diesem Jahr wieder in unseren Veranstaltungen zu sehen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen persönlich ein gutes neues Jahr 2026 und uns allen, dass sich das deutsch-französische Verhältnis zum Wohl Europas und damit der ganzen Welt entwickeln möge.
Herzliche Grüße
Januar 2026
Ralf Kröner
i.A. des Vorstandes des Fördervereins dt.-frz. Kultur
PS: Hier finden Sie die Planung...

Wir haben ein ganz besonderes deutsch-französisches Thema für unseren nächsten Salon: Geschichten von „binationalen „Paaren „der ersten Stunde“ nach dem Zweiten Weltkrieg.
Wir haben die beiden Autoren des Buches eingeladen und freuen uns bei unserem ersten Salon des Jahres dieses spannende Thema vorzustellen.
Sylvie Méron-Minuth ist Professorin für Romanistik und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg.
Christian Minuth war bis 2018 Professor für Didaktik der französischen Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule.

Ihr Buch „Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause“ gibt uns einen Einblick in die grauen Jahre zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Elysée Vertrag (1963) und lässt uns verstehen, wie sich der Übergang vom Feindbild zum Freundbild vollzogen hat.
Die beiden Autoren haben Jahre lang recherchiert, Interviews durchgeführt, Lebensgeschichten gesammelt. Sie präsentieren spannende, rührende, manchmal traurige Geschichten deutsch-französischer Paare: Mauricette und Heinrich (Henri geworden), Arlette und Hubert, Géraldine und die unglaubliche Geschichte ihrer Eltern, Alain, Annie und Sylvie, Sandrine.
Was verbindet diese Familiengeschichten? Die Liebe in einer harten Kriegs- und Nachkriegszeit, die Suche nach einem sicheren Ort und nach Frieden und die Überwindung der Vorurteile.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Februar 2026
Catherine Gebhardt Bernot
Förderverein Deutsch-Französischer Kultur
Auf dem Büchertisch: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! Von Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth, Springer Fachmedien, Wiesbaden, 2024.
Pour notre premier salon de l'année nous avons choisi un sujet franco-allemand passionnant et jusqu'à présent peu connu. Il s'agit d'histoires de couples binationaux de la « première heure », juste après la fin de la Seconde Guerre mondiale.
Nous avons invité les deux auteurs du livre et sommes heureux de les accueillir à notre salon.
Sylvie Méron-Minuth est professeur de littérature française et de didactique à la Pädagogische Hochschule à Heidelberg,
Christian Minuth était professeur de didactique de la langue française à la Pädagogische Hochschule jusqu'en 2018.

Leur livre nous donne une vision d'ensemble sur les années grises entre la fin de la Seconde Guerre et le Traité de l'Elysée (1963) et nous permet de comprendre comment l'ennemi héréditaire a pu, peu à peu, devenir l'ami.
Les auteurs ont fait des interviews pendant des années, écouté des confidences, enregistré des souvenirs pour présenter les histoires touchantes, intéressantes, parfois tristes de Mauricette et Heinrich (devenu Henri), Arlette et Hubert, Géraldine et l'histoire incroyable de ses parents, Alain, Annie et Sylvie, Sandrine.
Quel est le point commun de toutes ces histoires de famille ? Une rencontre et une relation amoureuse dans cette période très dure, celle de la guerre et de l'après-guerre, la recherche d'un lieu sûr et aussi les préjugés qui peu à peu disparaissent.
Soyez les bienvenus à notre salon !
Février 2026
Catherine Gebhardt Bernot
Förderverein Deutsch-Französischer Kultur
Titre original : Comme s'il n'y avait pas assez de Français ! Sylvie Méron-Minuth, Christian Minuth - Editions MAIA, Paris, 2023