Heutzutage: Frankreich, Deutschland, Europa
- Podiumsdiskussion - Salon
- November 2019
Salon in Kooperation mit den französischen Filmtagen Tübingen-Stuttgart

Wann: Sonntag, 3. November 2019, 11 bis 13 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Im Kooperation mit den französischen Filmtagen wird diesmal unser Salon der großen Leinwand gewidmet, und zwar als Podiumsdiskussion über die Unterschiede zwischen der Kinoindustrie in Deutschland und in Frankreich.
Worin unterscheiden sich Produktion, Organisation und Förderung in den beiden Ländern?
Was sind die Vorteile und was die Nachteile der beiden Modelle?
Auf dem Podium:
- Christopher Buchholz: Leiter der Französischen Filmtage Tübingen/Stuttgart
- Denis Dercourt: Regisseur, der die unterschiedlichen Produktionsbedingungen in Frankreich und Deutschland sehr gut kennt
- Tom Dercourt: Produzent
- Anna-Luise Dietzel: Producerin der Filmtank GmbH Ludwigsburg. Sie befasst sich vor allem mit deutsch-französischen Koproduktionen.
Moderation: Ralf Kröner, Förderverein Deutsch-Französischer Kultur
Kooperationspartner:
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- Bericht/Postkarte: Der französische und der deutsche Film
- Fakten: Kino in Deutschland und Frankreich, und das deutsch-französische Kino
- Im Rundbrief: FDFK_Rundbrief_Oktober_2019_06.pdf
- Podiumsdiskussion - Salon
- Juli 2019
- Flugblatt: Link
Wann: Sonntag, 7. Juli 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Der französische Präsident Macron bemüht sich immer wieder darum, Bewegung in das deutsch-französische Verhältnis und in die EU zu bringen. Berlin reagiert darauf – vorsichtig ausgedrückt – äußerst zurückhaltend. Kann das gut gehen? Wie sind die Perspektiven der deutsch-französischen Kooperation in und für Europa?
Auf dem Podium:
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Michel Korinman, emeritierter Professor für Geopolitik an der Sorbonne. Heute gibt Korinman die geopolitische Zeitschrift „Outre-Terre“ heraus und ist Präsident der Europäischen Akademie für Geopolitik in Paris. 1989 erschien sein Buch „Quand l'Allemagne pensait le monde“, im Jahr 2000 „Deutschland über alles, 1890-1945”. |
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Jonas Metzger ist Absolvent des deutsch-französischen Bachelor/Master-Studiengangs der Politik- und Sozialwissenschaften an der Universität Stuttgart und Sciences Po Bordeaux. Er arbeitet heute im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg - im EU-Referat für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Wissenschaft. |
Moderation: Ralf Kröner, Förderverein Deutsch-Französischer Kultur
Kooperationspartner:![]()
- Bericht/Postkarte: Stottert der deutsch-französische Motor?
- Im Rundbrief: FDFK_Rundbrief_Juni_2019_05.pdf
- Podiumsdiskussion - Salon
- Februar 2019
- Flugblatt: Link
Salon mit drei Gästen
Wann: Sonntag, 3. Februar 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Verständigung ist nur möglich, wenn man dieselbe Sprache spricht.
Wie steht es also mit dem Deutschunterricht in Frankreich und dem Französischunterricht in Deutschland? Nicht besonders gut. Im Schuljahr 2016/17 lernten knapp 18 % der deutschen Schüler Französisch und knapp 16 % der französischen Schüler Deutsch.
Straßburger und Stuttgarter Lehrerinnen berichten in unserem Salon, welche Erfahrungen sie in ihrem Unterricht gemacht haben.
- Die französische Seite vertritt Erika Adouard vom Lycée International des Pontonniers aus Straßburg.
- Aus Stuttgart-Feuerbach kommt Marlene Abele-Lins vom Neuen Gymnasium Leibniz.
Anschließend diskutieren sie mit der Sprachwissenschaftlerin Brigitte Laguerre und dem Publikum nicht zuletzt darüber, wie man das Interesse an der Sprache des Nachbarn verbessern kann.
Dies will übrigens auch der neue Elysée-Vertrag erreichen, der am 22. Januar unterzeichnet wird. Mit ihm soll unter anderem erreicht werden, dass eine höhere Zahl von Schülern die Partnersprache erlernt. Abschlüsse sollen anerkannt, Austauschprogramme, vor allem über das deutsch-französische Jugendwerk, ausgebaut werden.
Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot
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- Podiumsdiskussion - Salon
- März 2018
Wann: Sonntag 4.03.18 um 11 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Am Tag zuvor erkunden die beiden Gäste gemeinsam Stuttgart und sprechen dann im Salon über ihre Beobachtungen. Welche grundsätzlichen städtebaulichen Fragen wirft das Beispiel Stuttgart auf, wie würden sie aus französischer Sicht beantwortet werden, und welche deutschen Lösungsmöglichkeiten gibt es?
Odile Laufner: Architektin und Stadtplanerin aus Stuttgart
Philippe Revault: Architekt und Urbanist aus Paris
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- Bericht/Postkarte: Stadtplanung in Frankreich und Deutschland
- Offizieller Bericht: Link
- Podiumsdiskussion
- Januar 2017 - „Sozialer Vergleich“ Veranstaltungsreihe

Wann: So. 15. Januar 2017, 17:00 Uhr – Café
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: frei
Während Deutschland die Rolle des europäischen Wirtschaftsmotors spielt, macht Frankreich gerade erst kleine Schritte aus der Krise. Trotzdem ist die Arbeitslosigkeit noch hoch, vor allem die Jugendarbeitslosigkeit, was besonders schmerzlich ist, und auch gefährlich werden kann.
Offenbar orientiert sich der französische Präsident François Hollande an der deutschen Agenda 2010, um die französische Wirtschaft anzukurbeln. Das heißt Abbau sozialer Leistungen, Lockerung des Kündigungsschutzes, Erosion der 35-Stunden-Woche und Ermöglichung prekärer Arbeitsverhältnisse.
In der Podiumsdiskussion wird es unter anderem darum gehen, welche Erfahrungen Deutschland mit dieser Politik gemacht hat, und ob es für Frankreich der richtige Weg ist, die Agenda 2010 nachzuvollziehen.
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Prof. René Lasserre: Politologe und von 1999 bis 2004 Präsident der Universität von Cergy-Pontoise, Direktor des CIRAC - Centre d’Information et de Recherche sur l’Allemagne Contemporaine | |
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Guillaume Duval: Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Alternatives Economiques“. Autor des Buches „Made in Germany – das deutsche Modell ohne Mythen“ | |
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Dominik Grillmayer: Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg | |
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Uwe Meinhardt: 1. Bevollmächtigter der IG-Metall Stuttgart |
Moderation: Ralf Kröner, Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e.V.
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- Bericht/Postkarte: Podiumsdikussion Arbeit und Beschäftigung in Frankreich und Deutschland
- Podiumsdiskussion
- Januar 2017 - „Sozialer Vergleich“ Veranstaltungsreihe
Wann: Samstag, 14. Januar 2017, 17:00 Uhr, Café
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: frei
In Deutschland herrscht Pflegnotstand. „Die Menschen werden immer älter, das Geld aus den Sozialkassen muss für immer mehr Pflegebedürftige reichen, und es gibt deutlich zu wenige Kranken- und Altenpfleger, um ihre Versorgung zu übernehmen“, schrieb die Zeitung „Die Welt“ im Frühjahr 2016.
Und wie sieht es in Frankreich aus? Auch dort gibt es Probleme, aber zumindest steht das Land besser da, was den Pflegeschlüssel angeht, also das Verhältnis von Pflegekräften und Patienten. Und Schwestern und Pfleger erhalten in Frankreich eine akademische Ausbildung, während in Deutschland immer noch eine Art betrieblicher Lehre besteht.
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Prof. Benoît Misset: Chef der Intensivmedizin an der Universitätsklinik Rouen | |
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Aurélie Montana: Leiterin des notfallmedizinischen Pflegedienstes an der Universitätsklinik Rouen | |
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Bernard Braun: Sozial- und Gesundheitswissenschaftler aus Bremen | |
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Christine Schlenker: Heimleiterin Wilhelmshilfe Göppingen, Krankenschwester & Gesundheitsclownin | |
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Nadja Schmidt: Krankenschwester, stellv. Betriebsratsvorsitzende im Klinikum Ludwigsburg-Bietigheim |
Moderation: Ralf Kröner, Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e.V.
Übersetzung: Catherine Gebhardt-Bernot und Verena Ziebe
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- Bericht/Postkarte: Podiumsdiskussion Kranken- und Altenpflege in Frankreich und Deutschland
- Filmabend
- Januar 2017 - „Sozialer Vergleich“ Veranstaltungsreihe
Filmabend mit zwei Filmen
Die beiden Filmemacher werden anwesend sein und beantworten nach der Vorführung die Fragen des Publikums
Wann: Freitag, 13. Januar 2017, 17:00 Uhr – Café
Wo: Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: frei
Moderation: Jörg-Henning Rössig, Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e.V.
Übersetzung: Isabel Lienenkämper

Hungerlohn am Fließband
von Jürgen Rose, 2013, 44 Minuten
Jürgen Rose zeigt in seiner Reportage über Leiharbeit bei Mercedes-Benz, wie der Konzern normale Arbeiten aufgeteilt hat, um die dadurch entstehenden Teilarbeiten in Form von Werkverträgen an Drittfirmen zu vergeben. Diese Firmen zahlten sehr viel geringere Löhne, als sie der Konzern hätte bezahlen müssen. Da Jürgen Rose seinen Film undercover gedreht hat, klagte Mercedes-Benz gegen den Südwestrundfunk, für den die Reportage produziert wurde. Das Oberlandesgericht Stuttgart hat die Klage zurückgewiesen, da der Film wichtig für die öffentliche Meinungsbildung sei.

Crise(s)
von Frédéric Touchard, 2012, 52 Minuten
Frédéric Touchard beleuchtet in seiner Dokumentation, wie die Krise in den industriellen Zentren Frankreichs, in Lothringen und in der Region von Calais, das Leben der Menschen verändert. Die sozialen Beziehungen zerfallen, der Paternalismus der Industriebosse des 19. Jahrhunderts wird durch den Liberalismus der internationalen Ökonomie ersetzt. Das führt dazu, dass viele traditionelle Werte der französischen Gesellschaft infrage gestellt werden, nicht zuletzt diejenigen der Arbeiterschaft.
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- Bericht/Postkarte: Zeit nach den Filmen über die Arbeitswelt um auszutauschen
- Veranstaltungsreihe
- Januar 2017 - „Sozialer Vergleich“ Veranstaltungsreihe
- Flugblatt: Link

Die deutsch-französischen Beziehungen sind zur Zeit nicht gut. Die deutschen Verantwortungsträger in Wirtschaft und Politik schauen mitleidig über den Rhein, während Frankreich gerade erst kleine Schritte aus der Wirtschaftskrise macht. Auf der anderen Seite beobachten viele Franzosen den wirtschaftlich immer stärker werdenden Nachbarn im Osten mit Sorge. Diese Distanz schlägt sich auch in den Medien und in der gesamten Stimmung nieder. Das ist traurig, denn in einer Zeit, in der sich die Europäische Union in ihrer schwersten Krise befindet, wäre eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit wichtiger denn je. Voraussetzung dafür ist allerdings gegenseitiges Verständnis, und verstehen kann man sich nur, wenn man die Unterschiede kennt.
Ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Ländern wird schon bei der Lektüre der Französischen Verfassung deutlich. In ihrer Präambel wird Frankreich als „soziale Republik“ bezeichnet. Wirtschaftspolitische Lenkung und soziale Fürsorge durch den Staat sind tief im Bewusstsein der Franzosen verankert. Dagegen liegt die Betonung im deutschen Modell der Sozialen Marktwirtschaft auf der positiven Wirkung der Marktkräfte.
In 5 Veranstaltungen wollen wir zu einem besseren Verständnis der unterschiedlichen sozialpolitischen Grundlagen der beiden Länder beitragen, die entscheidend für ihre Differenzen sind.
Dabei soll das Duell Soziale Republik versus Soziale Marktwirtschaft auch spielerisch ausgetragen werden. Die Reihe wird mit einem Theaterstück eröffnet. Dann gibt es zwei Podiumsdiskussionen zur Situation der Kranken- und Altenpflege und zur Arbeit, und eine Filmveranstaltung mit zwei Dokumentationen. Die Reihe wird mit einem Rap- und Poetry Slam-Abend abgeschlossen.
- Ankündigung: Soziale Republik versus Soziale Marktwirtschaft ?... Ein Duell Frankreich-Deutschland
- Bericht/Postkarte: Veranstaltungsreihe „Soziale Republik versus Soziale Marktwirtschaft – Ein Duell Frankreich-Deutschland“
- Programm/Unterlagen: Link












